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Der internationale Hafenarbeiterstreik verleiht dem Streikkampf neuen Schwung

Datum:
2. Nov. 2026

Die Gewerkschaften in Griechenland – sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor – bewegen sich im Tempo einer entschlossenen Ausweitung der Streikkämpfe, getragen vom Schwung des grandiosen internationalen Hafenarbeiterstreiks am 30. Oktober. Die Gewerkschaften bereiten den großen landesweiten Generalstreik für den 25. November unter der Losung „Wir arbeiten nicht für den Krieg“ vor. Am Nachmittag des 30. Oktober, während die internationale Streikwelle noch im Gange war und die Häfen Amerikas erreichte, fand die große Versammlung der Mitgliedsgewerkschaften des Regionalen Gewerkschaftsverbands von Athen (EKA) statt, der in seinen Reihen Hunderte von Gewerkschaften vereint, die wiederum Hunderttausende von Werktätigen vertreten.

Der 30. Oktober hat gezeigt, wie groß die Kraft der Arbeiter ist, wenn sie sich organisieren und ihren Kampf koordinieren: Sie können den Kriegsplänen Hindernisse in den Weg legen, auf dem Weg zum Sturz der Politik der Profite und der Ausbeutung. In 113 Häfen, in 22 Ländern und auf fünf Kontinenten hat die Arbeiterklasse eine Botschaft ausgesandt, die weltweit laut zu hören war: Wir arbeiten nicht für den Krieg!

In Griechenland bezogen die Streikenden seit den frühen Morgenstunden Stellung an den Hafentoren, den Laderampen der Schiffe und in den Betrieben. Piräus, der größte Hafen des Landes und der sechstgrößte in Europa, stand im Mittelpunkt dieses großen Tages. Die Hafenarbeiter sicherten den Streik an den Piers von COSCO und die Seeleute an den Laderampen der Schiffe ab. Der Streikkampf wurde auch in den anderen Häfen (Rafina, Lavrio, Patras, Igoumenitsa, Elefsina, Rio-Antirrio, Thessaloniki u.a.) geführt.

Wie die Kämpferische Arbeiterfront (PAME) feststellte: „Der 30. Oktober nimmt seinen besonderen Platz in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung ein! Er beweist die Kraft, die in den Händen der Werktätigen liegt, wenn sie sich organisieren, kollektiv entscheiden und ihre Aktion über Grenzen hinweg koordinieren.

Die internationale Resonanz des 30. Oktober zeigt, wie weit ein Kampf führen kann, der auf den gemeinsamen Interessen und dem organisierten Kampf der Arbeiterklasse fußt.

Das Kapital, die Regierungen und die imperialistischen Bündnisse sahen sich mit dem konfrontiert, wovor sie sich wirklich fürchten: die Kraft des organisierten Volkes, das sich der Politik der Kriege und der Ausbeutung entgegenstellen kann.“

Unmittelbar nach dem internationalen Streik führen die Gewerkschaften in Griechenland Konferenzen, Mitgliederversammlungen und Betriebsbesuche durch und arbeiten ihre Streikplanung aus. Sie stellen klar, dass die Werktätigen nicht für die Zeche der Kriegsbeteiligung des Landes zugunsten der Profite der Monopole aufkommen und keinerlei Opfer oder Folgen auf ihr Leben und das ihrer Familien akzeptieren werden.

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