Zahlreiche Werktätige nahmen an der Veranstaltung der KKE zum 100. Geburtstag des Führers der kubanischen Revolution, Fidel Castro, und forderten die sofortige Beendigung der US-Blockade gegen Kuba und die Streichung Kubas von der dreisten US-Liste der „Staaten, die den Terrorismus unterstützen“. Sie forderten die griechische Regierung und die anderen Parteien auf, dass sie klar für die Beendigung der Blockade Stellung beziehen.
Bei der Veranstaltung sprach Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des Zentralkomitees der KKE, und der Botschafter Kubas in Griechenland, Aramis Fuente Hernández richtete ein Grußwort an die Teilnehmer.
Zu Beginn seiner Rede erklärte D. Koutsoumbas: „Wir sind heute hier, um das Andenken und das Wirken eines der großen kommunistischen Revolutionäre des 20. Jahrhunderts zu würdigen: den Comandante Fidel Castro Ruz, den Führer der kubanischen Revolution und der Kommunistischen Partei Kubas, dessen 100. Geburtstag und dessen 10. Todestag in diesem Jahr geehrt wird.
Die KKE würdigt das Andenken und den historischen Beitrag Fidels zur sozialen Befreiung der Völker Lateinamerikas, zur internationalistischen Solidarität mit den kämpfenden Völkern sowie seinen Beitrag zum Aufbau einer neuen Gesellschaft, vor allem aber an die kubanische Revolution: die erste sozialistische Revolution auf dem amerikanischen Kontinent, die zu den weltgeschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts zählte. Sein langes und legendäres Leben war ein Leben, das ganz dem revolutionären Kampf des Volkes seines Heimatlandes gewidmet war. Es ist kein Zufall, dass Fidel Castro als Führer der kubanischen Revolution ein rotes Tuch war und den Hass der Imperialisten, Ausbeuter und Antikommunisten auf der ganzen Welt auf sich zog.„
Der Generalsekretär des ZK der KKE sprach ausführlich über Fidel Castro und ging dabei auf wichtige Stationen seiner Biografie ein, die mit dem Kampf des heldenhaften kubanischen Volkes verbunden sind, das seit Jahrzehnten unter imperialistischer Aggression leidet. D. Koutsoumbas entlarvte die Vorwände, die die Imperialisten nutzen, um Kuba anzugreifen, und erklärte unter anderem:
„Die KKE stand vom ersten Moment des Sieges der kubanischen Revolution im Jahr 1959 an konsequent an der Seite des kubanischen Volkes. Sie hat ununterbrochen ihre Solidarität bekundet, selbst in den schwierigen Jahren der Illegalität und der Diktatur. So machen wir auch heute weiter, ohne Rücksicht auf Mühen und Opfer.
Gemeinsam mit Dutzenden weiterer kommunistischer und Arbeiterparteien aus aller Welt verstärken wir die Initiativen zur Unterstützung und Solidarität mit Kuba und allen Völkern, die Opfer imperialistischer Interventionen und Kriege sind.
Wir unterstützen die kommunistischen Parteien, wir unterstützen die Völker, die als Einzige befugt sind, die Entwicklungen in ihren Ländern zu bestimmen. Wir unterstützen den gemeinsamen Kampf der Völker gegen die kapitalistisch-imperialistische Barbarei, den gemeinsamen Kampf für die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Heute sind wir wieder hier, getreu unserer internationalistischen Pflicht, und sagen erneut:
Hände weg von Kuba!
Weg mit dem Flugzeugträger „USS Nimitz“, den sie zur Durchsetzung ihrer kriegerischen Pläne in die Karibik entsandt haben.
Die US-Imperialisten sollen es nicht wagen, die Insel der Revolution anzugreifen!
Bei jeder Stufe der Eskalation der Aggression gegen Kuba werden wir uns ihnen in den Weg stellen. Sie werden die Gewerkschaften, die antikriegs-, friedens- und antiimperialistische Bewegung, die Studentenvereinigungen, die Frauenorganisationen und jede Massenorganisation vor sich haben, die für die Interessen der Arbeiterklasse und des Volkes kämpfen.
Wir vereinen unsere Stimme mit dem Volk und der Jugend Kubas, die demonstrieren und deutlich machen, dass weder Drohungen noch die Blockade, noch das Energieembargo, noch die falschen Vorwürfe ihren Willen brechen können!
Wir begrüßen die über 6,2 Millionen Kubaner, also mehr als 80 % der Wahlberechtigten, die kürzlich den Aufruf zur Verteidigung ihrer Heimat unterzeichnet haben.
Die KKE hat vor zwei Monaten eine große Kundgebung im Zentrum von Athen und eine riesige Demonstration vor der US-Botschaft organisiert; wir haben in aller Deutlichkeit klargestellt, dass Kuba nicht allein ist, dass das kubanische Volk in seinem Kampf gegen die neue Eskalation der imperialistischen Aggression und gegen die Maßnahmen der barbarischen Wirtschaftsblockade die Kommunisten und das griechische Volk an seiner Seite hat.
Wir haben erneut eine kämpferische Kundgebung vor der US-Botschaft organisiert, nachdem der Führer der kubanischen Revolution, General Raúl Castro, strafrechtlich verfolgt wurde. Wir intervenieren im griechischen Parlament, und die EU-Abgeordneten der KKE bekunden ihre kämpferische Solidarität mit Kuba und verurteilen den Antikommunismus sowie den konterrevolutionären Abschaum, den die Stabsstellen der EU im EU-Parlament aufnehmen.
Die Organisationen der KKE ergreifen in ganz Griechenland unzählige Initiativen mit Veranstaltungen, Demonstrationen und Konzerten, um die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und die Solidarität des griechischen Volkes mit Kuba zum Ausdruck zu bringen.
Wir unterzeichnen und verbreiten überall einen Text, der bereits Tausende von Unterschriften von einfachen Arbeitern, gewählten Vertretern der Volksbewegung und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gesammelt hat – sowohl im Internet als auch in gedruckter Form. Wir haben diesen Text den Abgeordneten anderer Parteien im Parlament zur Unterschrift vorgelegt, und bereits Dutzende weitere Abgeordnete – zusätzlich zu den 21 Abgeordneten der KKE – haben ihn mitunterzeichnet.
Wir unterstützen die Initiativen der Griechisch-Κubanischen Freundschafts- und Solidaritätsgesellschaft






