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Großkundgebung der KKE zum 100. Geburtstag von Fidel Castro - Solidarität mit Kuba!

Datum:
17. Juni 2026
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Zahlreiche Werktätige nahmen an der Veranstaltung der KKE zum 100. Geburtstag des Führers der kubanischen Revolution, Fidel Castro, und forderten die sofortige Beendigung der US-Blockade gegen Kuba und die Streichung Kubas von der dreisten US-Liste der „Staaten, die den Terrorismus unterstützen“. Sie forderten die griechische Regierung und die anderen Parteien auf, dass sie klar für die Beendigung der Blockade Stellung beziehen. 

Bei der Veranstaltung sprach Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des Zentralkomitees der KKE, und der Botschafter Kubas in Griechenland, Aramis Fuente Hernández richtete ein Grußwort an die Teilnehmer.

Zu Beginn seiner Rede erklärte D. Koutsoumbas: „Wir sind heute hier, um das Andenken und das Wirken eines der großen kommunistischen Revolutionäre des 20. Jahrhunderts zu würdigen: den Comandante Fidel Castro Ruz, den Führer der kubanischen Revolution und der Kommunistischen Partei Kubas, dessen 100. Geburtstag und dessen 10. Todestag in diesem Jahr geehrt wird.

Die KKE würdigt das Andenken und den historischen Beitrag Fidels zur sozialen Befreiung der Völker Lateinamerikas, zur internationalistischen Solidarität mit den kämpfenden Völkern sowie seinen Beitrag zum Aufbau einer neuen Gesellschaft, vor allem aber an die kubanische Revolution: die erste sozialistische Revolution auf dem amerikanischen Kontinent, die zu den weltgeschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts zählte. Sein langes und legendäres Leben war ein Leben, das ganz dem revolutionären Kampf des Volkes seines Heimatlandes gewidmet war. Es ist kein Zufall, dass Fidel Castro als Führer der kubanischen Revolution ein rotes Tuch war und den Hass der Imperialisten, Ausbeuter und Antikommunisten auf der ganzen Welt auf sich zog.„

Der Generalsekretär des ZK der KKE sprach ausführlich über Fidel Castro und ging dabei auf wichtige Stationen seiner Biografie ein, die mit dem Kampf des heldenhaften kubanischen Volkes verbunden sind, das seit Jahrzehnten unter imperialistischer Aggression leidet. D. Koutsoumbas entlarvte die Vorwände, die die Imperialisten nutzen, um Kuba anzugreifen, und erklärte unter anderem:

„Die KKE stand vom ersten Moment des Sieges der kubanischen Revolution im Jahr 1959 an konsequent an der Seite des kubanischen Volkes. Sie hat ununterbrochen ihre Solidarität bekundet, selbst in den schwierigen Jahren der Illegalität und der Diktatur. So machen wir auch heute weiter, ohne Rücksicht auf Mühen und Opfer.

Gemeinsam mit Dutzenden weiterer kommunistischer und Arbeiterparteien aus aller Welt verstärken wir die Initiativen zur Unterstützung und Solidarität mit Kuba und allen Völkern, die Opfer imperialistischer Interventionen und Kriege sind.

Wir unterstützen die kommunistischen Parteien, wir unterstützen die Völker, die als Einzige befugt sind, die Entwicklungen in ihren Ländern zu bestimmen. Wir unterstützen den gemeinsamen Kampf der Völker gegen die kapitalistisch-imperialistische Barbarei, den gemeinsamen Kampf für die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Heute sind wir wieder hier, getreu unserer internationalistischen Pflicht, und sagen erneut:

Hände weg von Kuba!

Weg mit dem Flugzeugträger „USS Nimitz“, den sie zur Durchsetzung ihrer kriegerischen Pläne in die Karibik entsandt haben.

Die US-Imperialisten sollen es nicht wagen, die Insel der Revolution anzugreifen!

Bei jeder Stufe der Eskalation der Aggression gegen Kuba werden wir uns ihnen in den Weg stellen. Sie werden die Gewerkschaften, die antikriegs-, friedens- und antiimperialistische Bewegung, die Studentenvereinigungen, die Frauenorganisationen und jede Massenorganisation vor sich haben, die für die Interessen der Arbeiterklasse und des Volkes kämpfen.

Wir vereinen unsere Stimme mit dem Volk und der Jugend Kubas, die demonstrieren und deutlich machen, dass weder Drohungen noch die Blockade, noch das Energieembargo, noch die falschen Vorwürfe ihren Willen brechen können!

Wir begrüßen die über 6,2 Millionen Kubaner, also mehr als 80 % der Wahlberechtigten, die kürzlich den Aufruf zur Verteidigung ihrer Heimat unterzeichnet haben.

Die KKE hat vor zwei Monaten eine große Kundgebung im Zentrum von Athen und eine riesige Demonstration vor der US-Botschaft organisiert; wir haben in aller Deutlichkeit klargestellt, dass Kuba nicht allein ist, dass das kubanische Volk in seinem Kampf gegen die neue Eskalation der imperialistischen Aggression und gegen die Maßnahmen der barbarischen Wirtschaftsblockade die Kommunisten und das griechische Volk an seiner Seite hat.

Wir haben erneut eine kämpferische Kundgebung vor der US-Botschaft organisiert, nachdem der Führer der kubanischen Revolution, General Raúl Castro, strafrechtlich verfolgt wurde. Wir intervenieren im griechischen Parlament, und die EU-Abgeordneten der KKE bekunden ihre kämpferische Solidarität mit Kuba und verurteilen den Antikommunismus sowie den konterrevolutionären Abschaum, den die Stabsstellen der EU im EU-Parlament aufnehmen.

Die Organisationen der KKE ergreifen in ganz Griechenland unzählige Initiativen mit Veranstaltungen, Demonstrationen und Konzerten, um die Öffentlichkeit umfassend zu informieren und die Solidarität des griechischen Volkes mit Kuba zum Ausdruck zu bringen.

Wir unterzeichnen und verbreiten überall einen Text, der bereits Tausende von Unterschriften von einfachen Arbeitern, gewählten Vertretern der Volksbewegung und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gesammelt hat – sowohl im Internet als auch in gedruckter Form. Wir haben diesen Text den Abgeordneten anderer Parteien im Parlament zur Unterschrift vorgelegt, und bereits Dutzende weitere Abgeordnete – zusätzlich zu den 21 Abgeordneten der KKE – haben ihn mitunterzeichnet.

Wir unterstützen die Initiativen der Griechisch-Κubanischen Freundschafts- und Solidaritätsgesellschaft

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Wir bereiten uns darauf vor, am 7. bis 9. August in Havanna am 24. Internationalen Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien teilzunehmen, zusammen mit Dutzenden weiterer kommunistischer Parteien, sowie an den Veranstaltungen, die die Kommunistische Partei Kubas vom 10. bis 13. August anlässlich des 100. Geburtstags von Fidel organisiert. Die KNE bereitet sich darauf vor, ebenfalls im August an einer Solidaritätsbrigade in Kuba teilzunehmen.

Wir setzen unseren Kampf an der Seite des kubanischen Volkes und der Kommunistischen Partei Kubas entschlossen fort und fordern:

- Die Aufhebung aller Maßnahmen der völkermörderischen Wirtschaftsblockade der USA gegen Kuba. Lasst Kuba atmen!

- Jede Art von Verfolgung gegen Raúl Castro muss eingestellt werden.

- Der US-Flugzeugträger „USS Nimitz“ muss sofort aus der Karibik abziehen.

- Kuba muss von der dreisten Liste der „Staaten, die den Terrorismus unterstützen“ gestrichen werden, die das US-Außenministerium aufgestellt hat, um die Insel der Revolution wirtschaftlich zu ersticken.

- Alle hinterhältigen Sanktionen müssen aufgehoben werden, die sich gegen Institutionen und Organisationen Kubas wie das ICAP und andere, aber auch gegen die Führung der Kommunistischen Partei Kubas und der Regierung richten.

- Wir fordern, dass die griechische Regierung Stellung bezieht und die Aggression gegen Kuba verurteilt!

Wir verteidigen das Recht des kubanischen Volkes, seinen eigenen Entwicklungsweg mit allen Mitteln zu verteidigen.

Wir lehnen jede ausländische Einmischung in seine inneren Angelegenheiten ab.

Die KKE übernimmt die große Verantwortung innerhalb unseres Volkes und seiner Bewegung sowie seiner Organisationen, die Solidarität mit der Insel der Revolution weiter zu stärken. Damit die propagandistischen Absurditäten, die die imperialistischen US-Führungsstäbe ins Feld führen, keinen Boden gewinnen.

Denn wir haben eine Verpflichtung gegenüber unserem Volk, gegenüber den geprüften Völkern, gegenüber den kämpfenden, stolzen Völkern, die durch ihr eigenes Handeln zu einem Symbol des kompromisslosen Widerstands geworden sind, wie das kubanische Volk!

„Revolution bedeutet, sich des historischen Augenblicks bewusst zu sein. Alles zu verändern, was verändert werden muss (...) Sie bedeutet die tiefe Überzeugung, dass es keine Macht auf der Welt gibt, die die Kraft der Wahrheit und der Ideen zerschlagen könnte. Revolution bedeutet Einheit, Unabhängigkeit, sie bedeutet, für unsere Träume zu kämpfen, für Gerechtigkeit für Kuba und die ganze Welt“... Diese Worte Fidels werden uns für immer begleiten!

Kuba ist nicht allein! Die Völker werden siegen! Venceremos! Hasta la victoria, siempre!“_

 

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