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Pressestelle der Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands:KKE: Die Fotos der letzten Momente der 200 Helden von Kaisariani zeigen die moralische Größe der Kommunisten und müssen beschafft und dorthin übergeben werden, wo sie hingehören

Datum:
16. Feb. 2026
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„Die Fotos, die an die Öffentlichkeit gelangt sind und die letzten Momente der 200 Kommunisten zeigen, Mitglieder und Funktionäre der KKE, vor ihrer Hinrichtung durch die Nazi-Besatzer in Kaisariani am 1. Mai 1944, sind historische Zeugnisse und Dokumente von unschätzbarem Wert.

Da diese Fotos authentisch zu sein scheinen, sind sie auch das einzige fotografische historische Dokument dieses enormen Opfers, ein Symbol für den heldenhaften Kampf unseres Volkes und ein untrennbarer Teil der Geschichte der KKE.

Sie spiegeln die moralische Größe der Kommunisten wider, die furchtlos in den Tod gingen, mit unerschütterlichem Vertrauen in die Richtigkeit des Kampfes für eine Welt ohne Unterdrückung und Ausbeutung. Sie sind eine Inspiration für die jüngeren Generationen in einer Zeit, in der sich die Wolken eines umfassenden imperialistischen Krieges bedrohlich verdichten.

Deshalb lässt sich der Wert dieser Fotos nicht mit Geld messen, und ihr Platz ist nicht im Handel, in Privatsammlungen und in Online-Auktionen mit ungewissem Ausgang.

Es stellt sich daher eine ernste historische und moralische Frage, und es sollte in der Verantwortung des Staates liegen, diese Dokumente zu beschaffen und dorthin zu bringen, wo sie hingehören, nämlich ins Museum des Nationalen Widerstands der EAM der Stadt Kaisariani, an die Stadt Chaidari und an die KKE, damit sie der Bevölkerung und besonders den jungen Generationen als Quelle historischen Wissens und Inspiration für die Gegenwart und Zukunft zugänglich sind.

In diesem Sinne wird die KKE unverzüglich einen konkreten Vorschlag zur Nutzung dieser Dokumente vorlegen.

Auch die kommunistischen Bürgermeister von Chaidari und Kaisariani, wo die 200 Kommunisten inhaftiert bzw. hingerichtet wurden, gaben Erklärungen ab, in denen sie unter anderem betonten: „Wir sind der Meinung, dass diese seltenen historischen Dokumente keinen Platz in einem Online-Handel, einer Auktion oder einer Privatsammlung als persönliche „Trophäe“ haben. Deshalb sollte es Aufgabe des Staates sein, sie zu beschaffen und dem Museum des Nationalen Widerstands der Stadt Kaisariani, der Stadt Chaidari sowie dem historischen Archiv der Kommunistischen Partei Griechenlands, deren Mitglieder und Funktionäre die 200 Hingerichteten waren, zu übergeben.”

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