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KRIEG GEGEN DEN IRAN: Eine Laune Trumps oder ein Glied in der Kette der Strategie des US-Imperialismus?

Von Elissaios VAGENAS Mitglied des Zentralkomitees der KKE und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees
Datum:
15. Mai 2026
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Die gravierendenEreignisseam Persischen Golf, die durch den militärischen Angriff der USA und Israels gegen den Iran, der am 28. Februar begann, geprägt sind werfen ihren Schatten auf die weltweiten Entwicklungen.

Jedes bürgerliche Medium und jeder Analyst zupft am Gänseblümchen Blütenblätter und versucht zu erraten: „Wird Trump erneut zuschlagen oder nicht?“ Ein solcher Ansatz lässt jedoch wichtige Aspekte der imperialistischen Pläne außer Acht und nährt die falsche Vorstellung, dass die Völker Geiseln einer Persönlichkeit (Trump) sind, die vielleicht nicht ganz bei Verstand ist. Die Realität ist jedoch, dass hinter den psychoanalytischen Deutungen der Persönlichkeit des US-amerikanischen Magnaten und derzeitigen Präsidenten des Landes die kriminellen Pläne des US-Imperialismus verschwiegen werden.

 

Das Scheitern der erklärten Ziele und das Auftauchen neuer Gegensätze

Lassen Sie uns eine kurze Bilanz der ersten Phase des Krieges ziehen, der am 28. Februar begann, 40 Tage dauerte und zur gegenseitigen Sperrung der Straße von Hormus geführt hat. In dieser Phase haben die USA und Israel Tausende von Raketen unterschiedlichster Typen „verschossen“ und damit erhebliche Zerstörungen im Iran und im Libanon angerichtet, wobei die Bevölkerung mehrere Tausend Tote zu beklagen hatte, darunter Hunderte von kleinen Kindern.

Am 10. März 2026 stellte das Politbüro des Zentralkomitees der KKE in seiner Erklärung fest, dass dieses Verbrechen „nichts mit den lächerlichen und haltlosen Vorwänden zu tun hat, die die Imperialisten vorbringen. Im Übrigen sind es dieselben, die von „Demokratie im Iran“ und der „Zerstörung des Atomprogramms“ sprechen, die autoritäre und theokratische Regime wie in Saudi-Arabien und den Golfstaaten unterstützen, die Dschihadisten in Syrien und die Taliban in Afghanistanunterstützen, und dabeigleichzeitig ihr eigenes Atomwaffenarsenal ausbauen.“

Und es ist eine Tatsache, dass die US-amerikanischen Imperialisten zusammen mit Israel, dem Mörderstaat des palästinensischen Volkes, keines der oben genannten erklärten Ziele erreicht haben! Weder was das sogenannte „Atomprogramm“ betrifft, noch den Sturz des Regimes. Der Iran ist nicht der Irak von 2003, nicht das Libyen von 2011 und nicht das Afghanistan von 2001. Trotz der Angriffe hat das Land seine zentrale Machtstruktur bewahrt und verfügt weiterhin über eine dezentrale militärische Infrastruktur, die über ein riesiges Gebiet verstreut und teilweise in den Bergen verborgen ist. Es verfügt über Netzwerke verbündeter Kräfte im Irak, im Libanon und im Jemen, die es nutzen kann. Darüber hinaus ist es dem Iran gelungen, zahlreiche US-Stützpunkte in der Golfregion zu zerstören, was beweist, dass die US-amerikanischen Imperialisten nicht unverwundbar und allmächtig sind, wie sie sich gerne darstellen, um bei den Völkern Lähmung und Angst zu schüren.

Im Gegenteil, wir haben gesehen, wie sich ihre ausweglose Lage verschärft hat; schließlich verdeutlichen die kriegerischen Konflikte selbst die Unfähigkeit des Systems, seine Gegensätze auf andere Weise, mit friedlichen Mitteln, zu lösen. Der Krieg hat dazu geführt, dass die Gegensätze innerhalb des euro-atlantischen imperialistischen Blocks zugenommen haben. Das haben wir alle an der Zurückhaltung einer Reihe NATO-Mitglieder der EU erkennen können, mit militärischen Mitteln und als „Kanonenfutter“ zu diesem Krieg beizutragen. Einen Krieg, der, wie offizielle EU-Vertreter erklären, für die kapitalistische Wirtschaft einen „Verlust“ von vielen Milliarden bedeutet.

Ähnlich ist die Stimmung bei einigen der Verbündeten der USA im Nahen Osten bis hin zum fernen Japan, wo die dortige Bourgeoisie durch die Blockade der Straße von Hormus ebenfalls das Gefühl hat, von einem Energiemangel bedroht zu sein. Sogar auf Taiwan, diesen Inselstaat, der das „Mekka“ der modernen Chips (Halbleiter) ist, ist die Bourgeoisie laut Medienberichten besorgt.Und zwar darüber, ob die USA in der Lage sind – im Falle einer Eskalation des Konflikts mit China, das die Region als sein Territorium betrachtet und dessen Eingliederung fordert, sie zu verteidigen, da ein erheblicher Teil ihrer Kriegsausrüstung abgenutzt ist

Angesichts der oben genannten Entwicklungen fehlte es auch nicht an bürgerlichen Analysten, die von einer Niederlage der USA sprachen, während der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, die Einschätzung äußerte, dass die USA „offensichtlich ohne jegliche Strategie in diesen Krieg eingetreten sind“ und dass sie „von der iranischen Führung gedemütigt werden“. Es sei daran erinnert, dass ähnliche Vorwürfe, nämlich dass sie „keine Strategie“ habe, seit fünf Jahren auch gegen die EU-Führung im Zusammenhang mit ihrer Haltung im russisch-ukrainischen Krieg und ganz allgemein gegenüber Russland erhoben werden.

Diese gegenseitigen Vorwürfe zwischen den USA und der EU sind bezeichnend für die Meinungsverschiedenheiten, die im euro-atlantischen imperialistischen Lager aufgetreten sind, insbesondere hinsichtlich der Frage, wer ihr Hauptgegner sein soll (China, wie Trump meint, oder Russland, wie die derzeit vorherrschende Tendenz in den Führungsetagen der EU meint). Sie werden  auch von den Mechanismen des Systems in unserem Land genutzt, um den Eindruck zu erwecken, dass der Krieg auf die Unfähigkeit bestimmter politischer Führungen oder auf die psychologischen Probleme des US-Präsidenten zurückzuführen ist, die uns in eine allgemeine und vage „chaotische Situation“ geführt haben. Und auch hier gibt es eine Strategie, die darauf abzielt, dass breitere Volksschichten den Entwicklungen zunächst passiv und ängstlich gegenüberstehen und glauben, sie seien machtlos, Einfluss zu nehmen. Durch dieses Gefühl der Angst und Passivität wird anschließend versucht, das Bedürfnis nach „nationaler Einigkeit“ zu „schaffen“, d. h. nach aktiver Mobilisierung für „nationale Ziele“ – wie die bürgerlichen Klassen ihre Bestrebungen nennen.

Das strategische Ziel der USA hinter den Fassaden

Ähnlich betrachten das Thema auch verschiedene Opportunisten der sogenannten „World Anti-imperialist Plattform“ (WAP), die sich von den Gesetzmäßigkeiten der Weltanschauung des Marxismus-Leninismus losgesagt haben. Sie gehen   so weit, den antimonarchistischen Aufstand von 1979, der den Schah im Iran stürzte, als Revolution zu betrachten. Kräfte wie die WAP, die einerseits zu einer „taktischen Zusammenarbeit“ mit Trump gegen die Kräfte der Globalisierung aufrufen und andererseits von einer angeblichen „antiimperialistischen Achse“, wie sie die sich herausbildende, vom kapitalistischen Chinaangeführten, eurasische imperialistische Achse beschreiben,phantasieren die die USA besiegt.

Eine solche Interpretation missachtet nicht nur das Sprichwort „Am Ende bekommt man die Rechnung“, sondern unterschätzt auch den Gegner (den US-Imperialismus). Sie akzeptiert die Vorwände, die dieser im Krieg als Gründe dafür benutzt als Tatsachen, während die Imperialisten andere Pläne und echte Ziele haben, die sie gewöhnlich nicht öffentlich machen, nicht nur, weil diese komplex, vielschichtig, sondern auch zu zynisch für den „öffentlichen Konsum“ sind.

Wir Kommunisten sind von Lenin gelehrt worden und wissen sehr gut, dass „Krieg die Fortsetzung der Politik mit gewaltsamen Mitteln ist“, und das gilt auch für diesen imperialistischen Krieg. Dessen wahres Zielist kein anderes als die Kontrolle über Öl, Erdgas, alle Ressourcen zur Schaffung von Reichtum sowie über die Energie- und Handelswege einer größeren Region, die geopolitischen Stützpunkte, all das, was die Marktanteile zwischen den Monopolen und den bürgerlichen Klassen bestimmt, vor dem Hintergrund des großen Konflikts zwischen den USA und China um die Vorherrschaft im globalen kapitalistischen System.

Speziell für die Region, von der wir sprechen, wissen wir, dass der Iran strategische Beziehungen zu China unterhält, ein wichtiger Lieferant von Treibstoffen für China ist und in die chinesische Handelsroute die sog.  „Seidenstraße“ eingebunden ist, in Konkurrenz zur geplanten indischen Handelsroute:  Mumbai, Naher Osten, Europa. Dies sind entscheidende Fragen für den US-Imperialismus, und nicht die „Demokratie“ oder die „Atomwaffen“ im Iran. Die Straße von Hormus, die derzeit weitgehend gesperrt ist, ist mehr als nur eine lebenswichtige Schifffahrtsroute. Sie ist ein entscheidender Energieknotenpunkt auf dem Planeten, insbesondere für Asien, da etwa 20 % des weltweiten Erdöls und etwa 17 % des weltweiten Flüssigerdgases (LNG) durch sie transportiert werden. Der größte Teil dieses Öls und Erdgases (über 80 %–85 %) geht nach Asien und nur 10 %–15 % nach Europa, während die USA, die selbst ein bedeutender Produzent sind, keine unmittelbaren Auswirkungen spüren.

Im Gegensatz dazu spüren sowohl die EU als auch die kapitalistischen Volkswirtschaften Asiens, darunter auch China, die Auswirkungen, während die Produzenten und Exporteure von Brennstoffen (USA und Russland) davon profitieren. An dieser Stelle sei angemerkt, dass China, das bedeutende wirtschaftliche und handelspolitische Beziehungen auch zu den anderen Golfstaaten wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und sogar mit Israel unterhält, im Rahmen des bevorstehenden Besuchs von Trump in Peking offenbar auf eine relative Normalisierung seines Handelskriegs mit den USA hofft. In der Praxis haben die USA bisher, ohne in Landoperationen verwickelt zu sein, ohne Tausende von Toten zu verzeichnen, wie es in Korea, Vietnam oder zuletzt im Irak und in Afghanistan, durch die „Abschottung“ derStraße von Hormuseine „globale Asymmetrie“ geschaffen, von der sie auf Kosten ihrer wichtigsten Konkurrenten profitieren, indem sie ihre Verbündeten in Europa unter Druck setzen, aber auch wieder auf Russland zugehen, das ebenfalls unmittelbare Vorteile aus dieser Entwicklung zieht.

Aus Platzgründen werden wir in diesem Artikel nicht auf weitere Folgen eingehen, wie z. B. die Düngemittelproblematik, die sich daraus ergebende Situation für die weltweite Ernährungslage sowie die Frage, die Monopole welcher Länder profitieren. Ebenso wenig werden wir auf andere Aspekte im Zusammenhang mit dem Beziehungsdreieck „USA – Russland – Iran“ eingehen. Wir werden uns darauf beschränken, die grundlegende Richtung der Entwicklungen aufzuzeigen.

Eine globale Strategie der Einkreisung ihrer Konkurrenten

Der Zeitpunkt, zu dem der Krieg gegen den Iran ausbrach, wirkt keineswegs zufällig und ungeplant.

Anfang des Jahres war die Übergabe des entscheidenden Handelskorridors des Panamakanals (5 % des Welthandels) an US-Unternehmen abgeschlossen. Die Vertreibung der chinesischen Unternehmen hatte fast ein Jahr zuvor begonnen, und Anfang 2026 hob der Oberste Gerichtshof von Panama die Verträge der chinesischen Monopole auf und ebnete damit den Weg für die US-amerikanischen.

Gleichzeitig kam es zu der offenkundigen und zu verurteilenden imperialistischen Intervention der USA in Venezuela mit der Verhaftung des Präsidenten des Landes, eine Entwicklung, die möglicherweise nicht hätte stattfinden können, wenn sie nicht die Unterstützung der übrigen sozialdemokratischen Führung dieses Landes gehabt hätte. Die USA übernahmen die Kontrolle über die reichen Ölvorkommen des Landes, das ein wichtiger Verbündeter Chinas in Lateinamerika und dessen Energieversorger war.

Im vergangenen Monat schlossen die USA ein Militärabkommen mit Indonesien, dessen Schwerpunkt auf dem Schutz der Seestraße der Straße von Malakka liegt, durch die 25 % bis 30 % des weltweiten Seehandels und ein Großteil der Versorgung Chinas fließt.

Im Laufe des Jahres 2026 soll der Bau des sogenannten „Trump-Korridors“ beginnen, jenes schmalen Landkorridors, den Armenien den USA für 99 Jahre überlassen hat und der Zentralasien mit Europa verbinden wird, indem er „Keil“ in eine der Landrouten der chinesischen „Seidenstraße“ treibt, während eine weitere wichtige Route, die durch Russland verläuft, aufgrund des Krieges in der Ukraine „eingefroren“ ist.

Die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Schließung der Straße von Hormuz bedeuten, dass China jeden Tag den Preis für diese Instabilität zahlt – durch steigende Energiepreise und Störungen in der Lieferkette, was sich auf die industrielle Planung auswirkt. Gleichzeitig verkaufen die US-Energiemonopole ihre Energieprodukte auf dem Markt zu höheren Preisen.

Natürlich kann jeder Fall seine Besonderheiten haben, wie z. B. der Angriff auf Kuba und der Versuch der wirtschaftlichen Strangulierung des Volkes, die zudem dem ideologisch-politischen Ziel des Sturzes der kubanischen Revolution und ihrer Errungenschaften dienen. Dagegen ist der Versuch der Annexion Grönlands mit dem Zugang zu den Reichtümern der Arktis und den neuen Handelsrouten durch diese Region verbunden.

All dies ist jedoch Teil derselben Strategie der USA, deren Ziel es ist, die geopolitischen Stützpunkte ihrer Konkurrenten zu schwächen oder sogar zu übernehmen, die Kontrolle über Energiequellen und andere kritische Rohstoffe zu erlangen, sowie wichtige globale Transport- und Handelswege zu kontrollieren. Diese Ausrichtung ist festgelegt und wird auf verschiedene Weise auch in der Nationale Sicherheitsstrategie der USA, die im Januar 2026 veröffentlicht wurde, formuliert. Ziel der USA ist es, ihre führende Position im globalen imperialistischen System zu behaupten, in einer Phase, in der ihre Vorherrschaft durch China ins Wanken gerät.

Der „Tag danach“: Offene Fronten und imperialistische Konkurrenzkämpfe

Dass Trump oft das eine sagt und das andere tut, oder dass er in alle Richtungen bedrohlich auftritt, dass er in einem Moment sagt, er unterzeichne ein Abkommen oder eine Kriegshandlung, und es im nächsten widerruft, ist keine Schizophrenie oder Inkonsequenz. Es ist eine Folge der Schwierigkeiten, mit denen die USA zu kämpfen haben, sowie einer Verhandlungstaktik, die von der US-Führung gewählt wurde, um maximale Unsicherheit hinsichtlich ihrer Absichten zu erzeugen, damit ihre Konkurrenten das Endergebnis nicht genau einschätzen können. Sie können so Bedingungen für viele verschiedene mögliche Entwicklungsszenarien schaffen, die jedoch in jedem Fall jedoch dem oben genannten Hauptziel dienen, nämlich der Aufrechterhaltung der Vorherrschaft der USA um jeden Preis.

Und während die Gegensätze, die wir heute zwischen den USA und der EU sowie innerhalb der NATO beobachten, oberflächlich betrachtet als Ergebnis von Trumps persönlicher Politik erscheinen, spielt sich in Wirklichkeit etwas Tiefgreifenderes ab. Im politischen Beschluss des jüngsten 22. Parteitags der KKE heißt es unter anderem: „In jedem imperialistischen Bündnis treten Gegensätze zutage, die durch die Anarchie der Produktion, die ungleichmäßige kapitalistische Entwicklung und die ungleichen Beziehungen zwischen den kapitalistischen Staaten verursacht werden. Die Verschärfung der innerimperialistischen Gegensätze kann in den kommenden Jahren bestehende Risse in der „euro-atlantischen Achse“ vergrößern“.

Darüber hinaus muss betont werden, dass imperialistische Aggressivität kein Vorrecht des US Imperialismus ist, wie wir auch in den Fällen des militärischen Konflikts zwischen der EU und der NATO mit Russland auf dem Gebiet der Ukraine oder bei der Politik der „Neun-Striche-Linie“  Chinas, mit der es die Souveränitätsrechte von Ländern Südostasiens (Vietnam, Philippinen, Malaysia, Brunei, Indonesien) in Frage stellt. Deshalb ist das „Dilemma ‚euro-atlantisches oder eurasisches Lager‘“ ein Scheindilemma, das sich gegen die Interessen der Arbeiterklasse und der Völker richtet und deren eigenständigen ideologischen -politischen Kampf der Arbeiterklasse und der Völker für den Sturz des Kapitalismus, für den Sozialismus – Kommunismus“, wie der 22. Parteitag der KKE feststellt.

Jede Bourgeoisie zeigt ihre Aggressivität, vor allem gegenüber der Arbeiterklasse und den Volksschichten ihres Landes sowie auf Kosten anderer Völker, im Maße ihrer Macht. Dies gilt auch für die Bourgeoisie Griechenlands, die heute zutiefst besorgt ist über die Krise in den Beziehungen zwischen den USA und der EU, da ihre Aggressivität jahrzehntelang im Fahrwasser dieser imperialistischen Kräfte mitschwamm und nun bestrebt ist, sich in neue Bündnisse einzuschleichen, die ihre Macht und ihre aggressiven Interessen sichern sollen, welche nichts mit den Interessen des griechischen Volkes zu tun haben.

Wie es in dem Politischen Beschluss des 22. Parteitags der KKE heißt: „Allianzen mögen sich ändern, neu formieren, doch das grundlegende Element, das ihren klassenbezogenen Charakter bestimmt (...), ist die wirtschaftliche Basis der kapitalistischen Staaten, aus denen sie bestehen, d. h. die Vorherrschaft der Monopole und deren Interessen.“

Ein echter Sieg für die Arbeiterklasse und die Volksschichten besteht darin, die massive Ablehnung der Regierung der Nea Dimokratia durch das Volk in eine umfassende Ablehnung der Politik der Beteiligung an imperialistischen Plänen und Bündnissen umzuwandeln, die von allen bisherigen Regierungen umgesetzt wurde, sowie der Parteien, die im Wesentlichen dieselbe Politik unterstützen, die dem kapitalistischen System dient. Für die Interessen der Arbeiter und des Volkes ist der einzige Weg der Vorschlag der KKE zur Schaffung der Voraussetzungen für den Sturz der kapitalistischen Barbarei und den Aufbau einer neuen Gesellschaft ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und ohne imperialistische Kriege, einer sozialistisch-kommunistischen Gesellschaft.

Veröffentlicht in der Zeitung „RIZOSPASTIS“ am 9. Mai 2026