Der Gewerkschaftsbund des öffentlichen Dienstes (ADEDY), in dem kürzlich die von der KKE unterstützte Gewerkschaftsfraktion zur stärksten Kraft aufstieg, rief zu einem landesweiten Streik auf, während mehrere regionale Gewerkschaftsverbände in den Regionen, in denen sich die arme Bauernschaft, die um ihr Überleben kämpft, sich gegen die Monopole und die volksfeindliche Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU auflehnt, ebenfalls zum Streik aufgerufen hatten. In verschiedenen Regionen beteiligten sich auch die kämpfenden Bauern an den Arbeiteraktionen.
„Preissteigerungen und Steuern, der Lohn reicht nicht aus, der Haushalt ist ein Strick um den Hals des Volkes“, riefen Tausende von Werktätigen, selbstständig Erwerbstätigen, j ungen Menschen, Frauen und Rentnern vor dem griechischen Parlament.
Die Gewerkschaftsvertreter prangerten an, dass der neue Haushalt eine Verschärfung der Steuereintreibung und eine tiefere Ausblutung des Einkommens der Volksschichten mit sich bringe, und betonten, dass es sich um einen Kriegshaushalt handelt, da er sich vollständig der Logik der Kriegswirtschaft und der Verschärfung der imperialistischen Konkurrenzen einordnet.
Losungen wie „Gebt Geld für Gesundheit und Bildung, nicht für die Schlachtfelder der NATO“ waren lautstark bei der Kundgebung zu hören. Gleichzeitig wurde Solidarität und Unterstützung für die kämpfenden Kleinbauern und Viehzüchter bekundet.
An der Kundgebung der Gewerkschaften in Athen nahm der Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas, teil, der in seiner Rede im Parlament den volksfeindlichen Haushaltsentwurf scharf anprangerte.












