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Regierungsplan zur Repression der antifaschistischen Massenkundgebung, die von der Polizei angegriffen wurde

Datum:
29. Okt. 2026

In letzter Zeit wird in Griechenland auf vielfältige Weise versucht, das rechtsextreme, nationalistische politische Lager wieder aufzubauen, wobei auch die Entlassung eines bekannten Nazi-Verbrechers und ehemaligen Führungsmitglieds der faschistischen „Chrysi Avgi“ aus der Haft genutzt wird. Am 28. Oktober, dem griechischen Nationalfeiertag, der an den Widerstand des Volkes gegen die Invasion des faschistischen Italiens in Griechenland im Jahr 1940 erinnert, hatte dieser Nazi eine Veranstaltung in einem Konferenzsaal eines Hotels im Zentrum von Thessaloniki geplant.

Gewerkschaften und Massenorganisationen aus Thessaloniki wollten ihre ablehnende Haltung gegenüber dieser Entwicklung zum Ausdruck bringen und planten eine antifaschistische Kundgebung, die jedoch von der Polizei verboten wurde. Angesichts der Entschlossenheit der Demonstranten, einen Protestmarsch zum Hotel zu organisieren, in dem die faschistische Versammlung stattfinden sollte, gingen die Polizeikräfte zu einem unprovozierten Angriff gegen sie über, unter Einsatz von Tränengas, Blend- und Knallgranaten sowie Schlagstöcken, und nahmen zudem zwei Demonstranten gewaltsam fest.

Trotz dieser Orgie der Repression und der Terrorisierung setzte sich die Demonstration fort. Die Demonstranten riefen antifaschistische Losungen und stellten klar, dass der Terror sich nicht durchsetzen werde und dass die Nazis, die „Fleisch vom Fleisch“ des kapitalistischen Systems und keine angeblichen „Systemgegner“ sind, wie sie sich gerne darstellen, in Thessaloniki unerwünscht sind. Die Demonstranten machten deutlich, dass sie es nicht dulden werden, dass den Nazi-Mördern, die den langen Arm des Systems und die Handlanger der Kapitalisten gegen die Arbeiterbewegung darstellen, Raum und Gehör gewährt wird. Vertreter der Gewerkschaften und Organisationen verurteilten sowohl die faschistische Kundgebung als auch die Eskalation der Polizeigewalt auf Anweisung der Regierung und forderten die Freilassung ihrer festgenommenen Mitstreiter.

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KKE: Die Regierung bestätigt, dass ihre Politik der Kriegsbeteiligung Hand in Hand mit den Aktivitäten faschistischer Kräfte geht, die vom Staat Rückendeckung erhalten

In einer Erklärung der Pressestelle des Zentralkomitees der KKE heißt es: „Die abscheuliche Haltung der ND-Regierung, die Kundgebung zu verbieten und anschließend mit Bereitschaftspolizei und Tränengas brutal und grundlos gegen die antifaschistische Gewerkschaftskundgebung in Thessaloniki vorzugehen, ist nicht hinnehmbar. Das Ziel der Sicherheitskräfte, die antifaschistische Kundgebung der Gewerkschaften gegen die faschistische Versammlung des verurteilten Nazi-Verbrechers Kasidiaris in Thessaloniki aufzulösen, kommt zumindest einer Duldung, wenn nicht gar einer Unterstützung seiner faschistischen Aktivitäten gleich. Und das ausgerechnet am 28. Oktober und am Vorabend des Jahrestags der Befreiung von Thessaloniki durch die Volksbefreiungsarmee ELAS, die gegen die Nazi-Besatzer einen erbitterten Kampf lieferte!

Die Regierung der ND bestätigt mit ihrer Haltung auch heute noch, dass ihre Politik der Kriegsbeteiligung und -vorbereitung, bei der sie eine Vorreiterrolle einnimmt, Hand in Hand geht mit den Aktivitäten verschiedener faschistoider Gruppen, die mit staatlicher Rückendeckung agieren. Sie täuscht sich gewaltig. Die Arbeiterbewegung hat die Kraft und kann die Faschisten wieder in ihre Löcher zurückjagen. Das hat sie auch heute bewiesen, indem sie die Verbote der Regierung, die dem Schutz des Nazi-Verbrechers dienten, durchbrochen hat.

Wir fordern, dass die beiden Festgenommenen unverzüglich freigelassen werden. Zu diesem Thema wandte sich Thanasis Pafilis, Fraktionssprecher der KKE im Parlament, an den Minister für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis.“

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Die Festgenommenen sind frei

Während die große antifaschistische Demonstration im Gange war, versammelten sich Anwälte und Gewerkschafter vor der Polizeidirektion von Thessaloniki, um ihre Solidarität mit den Festgenommenen zu bekunden und deren sofortige Freilassung zu fordern, sowie die sofortige ärztliche Untersuchung eines der beiden Demonstranten, da dieser bei dem Angriff verletzt worden war.

Angesichts des öffentlichen Aufschreis und des sofortigen Eingreifens beschränkten sich die Polizeikräfte darauf, die Personalien festzustellen, ohne Festnahmen vorzunehmen oder Anklagen gegen die Festgenommenen zu erheben._