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Tausende Menschen bei den Demonstrationen gegen Rubio und den strategischen Dialog zwischen Griechenland und den USA

„Der Schlächter Rubio ist unerwünscht!“ riefen am 6. Oktober Tausende Menschen im Zentrum von Athen
Datum:
7. Okt. 2026

„Der Schlächter Rubio ist unerwünscht!“ riefen am 6. Oktober Tausende Menschen im Zentrum von Athen vor dem griechischen Parlament lautstark! Sie forderten „Weg mit den Stützpunkten des Todes!“, „Keine Verstrickung in Kriege für ihre Profite“, während der US-Außenminister Marco Rubio Griechenland anlässlich der neuen Runde des griechisch-US-amerikanischen Strategischen Dialogs besuchte.

Die Hauptrede bei der Kundgebung hielt Giorgos Stefanakis, Vorsitzender des Athener Regionalen Gewerkschaftsverbands, dem größten des Landes, der alle Basisgewerkschaften in der griechischen Hauptstadt vereint, und Mitglied des Sekretariats der Kämpferischen Arbeiterfront (PAME). Er stellte klar: „Wir akzeptieren in unserem Land nicht diejenigen, die gemeinsam mit der griechischen Bourgeoisie die Völker ins Verderben treiben und den imperialistischen Krieg ausweiten. Das Volk will euch nicht, räumt eure Stützpunkte und verschwindet aus Griechenland!“ Eine Grußrede hielt St. Benetatos im Namen des Sekretariats des Griechischen Komitees für internationale Entspannung und Frieden (EEDYE).

An der Gewerkschaftskundgebung nahm Dimitris Koutsoumbas teil, Generalsekretär des Zentralkomitees der KKE, und sprach zu den Medienvertretern.

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Es folgte ein Demonstrationszug zur US-Botschaft, der den Einschüchterungsversuchen der Regierung durch Absperrungen der Bereitschaftspolizei und den Einsatz von Tränengas trotzte. Starke Polizeikräfte versuchten wiederholt, die große Demonstration, die am Syntagma-Platz begonnen hatte, zu stoppen. Sie konnten dies erst beim dritten Versuch an der dritten Absperrung erreichen, die sie auf zentralen Straßen Athens errichtet hatten. An diesem Ort befanden sich Abgeordnete der KKE, die den Rückzug der Polizeikräfte forderten. Der Plan zur Niederschlagung der Demonstration schlug jedoch fehl, denn zwar hinderten die Polizeikräfte den Demonstrationszug daran, die US-Botschaft zu erreichen, doch gleichzeitig erreichten zahlreiche Demonstranten mit einer Aktion, die die Polizei überraschte, den Bereich vor der US-Botschaft. Dort entrollten sie Transparente und setzten die Verbote faktisch außer Kraft und vermittelt folgende Botschaft: „Keine Unterwerfung den Mördern der Völker!“.

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Die Pressestelle des Zentralkomitees der KKE veröffentlichte folgende Erklärung zur Kundgebung:

„Die KKE begrüßt die große Beteiligung des Volkes und der Jugend an der Kundgebung von Gewerkschaften und Organisationen gegen die Ankunft des US-Außenministers M. Rubio in Griechenland. Die Tatsache, dass die Kundgebung trotz Verboten und der provokativen Haltung der Polizei unter massiver Beteiligung stattfand und die Demonstranten vor der US-Botschaft ihre Forderungen zum Ausdruck brachten, sendet ein kämpferisches Signal der Verurteilung und der Auflehnung gegen die weitere Verstrickung unseres Landes in die Energie- und Kriegspläne der USA in der Region. Diese werden auch von der derzeitigen Regierung der Nea Dimokratia vorangetrieben, für die das Volk bereits einen hohen Preis zahlt.“

 Große Demonstrationen fanden auch in Thessaloniki, in Patras und in vielen weiteren Städten Griechenlands statt.

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