Die griechische Regierung muss Trumps Einladung zur bevorstehenden Sitzung des sogenannten „Friedensrats“ ohne Wenn und Aber ablehnen. Ziel dieses Gremiums ist es, den Plan zur Umwandlung des Gazastreifens in ein US-amerikanisch-israelisches Protektorat und Investitionsparadies voranzutreiben, in dem kein Platz für die Heimat des leidgeprüften palästinensischen Volkes sein wird.
Gleichzeitig scheint es, dass dieser „Rat“ offenbar darauf abzielt, imperialistischen Interventionen und Vorhaben der USA und ihrer Verbündeten weltweit einen breiteren Legitimationscharakter zu verleihen, indem er sogar das zerfetzte Völkerrecht und die UNO umgeht.
Premierminister Mitsotakis, der von Anfang an den mörderischen Staat Israel und den Kriegsverbrecher Netanjahu voll unterstützt hat, sollte aufhören, sich hinter den Maßnahmen anderer EU-Länder zu verstecken, und klar Stellung beziehen, indem er die Einladung ablehnt und sich verpflichtet, dass kein einziger griechischer Soldat nach Gaza entsandt wird. Alles andere wäre eine Schande für das Land und stünde in völligem Widerspruch zum Willen des griechischen Volkes, da es nur den Interessen griechischer Unternehmensgruppen dienen würde, die sich ein Stück vom „Kuchen” des Wiederaufbaus sichern wollen.
Die Regierung muss einzig und allein damit aufhören, den einstimmigen Beschluss des griechischen Parlaments von 2015 zu ignorieren, und zur Anerkennung eines unabhängigen palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von vor 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt übergehen.
