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Großkundgebung der Gewerkschaften und Demonstrationszug zur US-Botschaft

Datum:
30. März 2026
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Tausende Menschen aller Altersgruppen nahmen an der großen Kundgebung der Gewerkschaften, der Verbände der Gewerbetreibenden und der Massenorganisationen teil, die am Finanzministerium begann und vor der US-Botschaft endete.

Die Kundgebung war eine breite, massenhafte Verurteilung der Verstrickung des Landes in den Krieg sowie der Regierungspropaganda, die behauptet, das Volk müsse sich an den Anblick von Särgen gewöhnen und eine solche „Sargkultur“ verinnerlichen. Die Werktätigen des privaten und öffentlichen Sektors aus allen Branchen machten deutlich: „Keine Opfer für den Krieg und ihre Profite“.

Die Kundgebung begann mit einer Versammlung vor dem Finanzministerium, während eine Delegation der Gewerkschaften mit dem stellvertretenden Finanzminister Th. Petralias zusammentraf und ihm die Forderungen nach einem Ausstieg aus dem Krieg sowie nach konkreten Maßnahmen zur Stützung der Einkommen der Bevölkerung überreichte. Der Minister berief sich auf die „Haushaltsstabilität“ und erklärte, dass es kein Geld für das Volk gebe. Daraufhin merkte G. Stefanakis, Vorsitzender der Gewerkschaft Gastgewerbe Attika, an, dass diese Antwort eine Provokation sei, da man gerade dabei sei, weitere 7 Milliarden Euro für NATO-Rüstungsgüter bereitzustellen.

Gleichzeitig entrollten die Gewerkschaften ein riesiges Transparent vor dem Parlament, und im Zentrum Athens wurde die Forderung laut: „Griechenland raus aus dem Krieg, Schließung der US- und NATO-Stützpunkte. Das Volk wird nicht die Zeche zahlen!“

Die Demonstranten zogen zur US-Botschaft, wobei das Transparent des Bauarbeiterverbands an vorderster Front den Ton angab: „Kein Fußbreit den Mördern der Völker – Schließt die Stützpunkte des Todes“.

An der Kundgebung nahm der Generalsekretär des Zentralkomitees der KKE, Dimitris Koutsoumbas, teil und gab gegenüber den Medien folgende Erklärung ab: „Wir sagen ganz klar: keine Verstrickung, keine Beteiligung. Alle Fregatten sollen aus dem Roten Meer, wo sie sich befinden, zurückkehren. Die Patriot-Batterien müssen zurückkehren. Die Männer und Frauen der Streitkräfte, die sich Tausende von Kilometern von den Grenzen unseres Heimatlandes entfernt befinden, dem sie allein zu dienen geschworen haben, müssen zurückkehren. Wir fordern hier und jetzt mutige Maßnahmen von der Regierung zur Entlastung der Volkswirtschaft, damit die Arbeiter, die Angestellten, die Selbstständigen, die Kleinunternehmer, unsere Landwirte und das griechische Volk insgesamt entlastet werden. Grundlage dafür sollen die Anträge sein, die die KKE im Parlament eingereicht hat, aber auch die Forderungen der Arbeiter- und Volksbewegung selbst und ihrer Vertreter auf den Straßen des Kampfes.“_

Athens

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Patras

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Ioannina

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Creta

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