Die Entwicklungen in Venezuela und Iran zeichnen die Eskalation der imperialistischen Aggressivität der USA in der gesamten Region Lateinamerikas und im Persischen Golf auf, vor der die KKE die Völker rechtzeitig gewarnt hat.
Unsere Partei hat die falschen Vorwändeder Imperialisten über die „Wiederherstellung der Demokratie“ zurückgewiesen und hat in ihren Stellungnahmen die eigentlichen Ursachen aufgezeigt, wie im Fall Venezuelas die Kontrolle der Energiequellen und die geopolitische Vorherrschaft in der Region ihrer Konkurrenzen mit Russland und China. Ähnlich, im Falle des Iran hat die Partei aufgezeigt, dass das eigentliche Ziel die Durchsetzung der imperialistischen Pläne Israels und der USA in der gesamten Region ist. Ferner hat sie die Entwicklungen in Zusammenhang zur Schaffung des wirtschafts- und geopolitischen Raums des „Neuen Mittleren Ostens“ und die Verwirklichung des „Wirtschaftskorridors Indien-Nahost-Europa“ (IMEC) in Gegenüberstellung zur chinesischen „Neuen Seidenstraße“ und den Plänen des Iran gebracht.
Die KKE brachte gleichzeitig in beiden Fällen ihre Solidarität mit den Völkern und den Kommunistischen Parteien der beiden Länder zum Ausdruck, die unter besonders schwierigen Bedingungen agieren und durch die bürgerlichen Regimes ihrer Länder verfolgt werden. Wir betonten, dass nur die Völker das Recht haben, die Zukunft ihrer Länder zu bestimmen. Zusammen mit anderen kommunistischen und Arbeiterparteien haben wir die gemeinsamen Erklärungen, die von Aufrufen der beiden Kommunistischen Parteien ausgegangen sind, mitunterzeichnet: Der KP Venezuelas (1), unterzeichnet von 56 Parteien, und der Tudeh-Partei (Iran), die von 51 Parteien unterzeichnet (2) und in denen die imperialistische Aggression der USA entschieden verurteilt und die Notwendigkeit betont wird, dass die Völker selbst über die Entwicklung ihrer Länder bestimmen.
Die KKE verurteilte die niederträchtige und zynische Haltung der griechischen Regierung, die in ihrer Rolle als Hüterin des US-amerikanischen Imperialismus alle Vorwände der USA vollständig übernimmt und den Völkern das Recht verweigert, selbst über die Entwicklungen in ihren Ländern zu entscheiden, wobei sie sogar bewusst die Augen vor der Verletzung des ohnehin schon löchrigen „Völkerrechts” verschließt, auf das sie sich sonst zu berufen vorgibt.
Unsere Partei hat den Fall Grönlands hervorgehoben, in dem das Argument der aktuellen sowie die früheren sozialdemokratischen (PASOK, SYRIZA), Regierungen des Landes zusammenbricht, die behaupten, dass unser Volk in die imperialistischen Kriege an der Seite des euro-atlantischen Imperialismus verwickelt werden muss, um sich so angeblich einen „sicheren Hafen” zu gewährleisten! Solche „Häfen” gibt es in Zeiten des Imperialismus nicht!
