Diese Tage versuchen die Regierung und die anderen bürgerlichen Parteien von der Bühne der Internationalen Messe Thessaloniki aus, das Volk in die Zwänge der „Stabilität“ der Wirtschaft einzuschränken. Währenddessen organisieren die Gewerkschaften und Verbände, die Organisationen der Selbstständigen, die Bauernverbände und die Studentenvereinigungen, eine landesweite Großkundgebung in Thessaloniki. Ihr Ziel ist es, die Bedürfnisse des Volkes und das Recht auf ein Leben in Würde im Gegensatz zur Grausamkeit des imperialistischen Krieges und der Ausbeutung mit Nachdruck in den Vordergrund zu rücken.
In diesen Tagen laufen die Vorbereitungen für die Kundgebung auf Hochtouren. Hunderte von Aktionen und Diskussionen finden vor Ort statt, um Tausende von Werktätigen aus Betrieben, Baustellen, Kaufhäusern, Büros und Behörden aus den unterschiedlichsten Bereichen, vereint in ihren Gewerkschaften, für die Kundgebung zu mobilisieren.
Sie wollen deutlich machen, dass angesichts einer brennenden Welt und eines Kapitals, das ihrem Leben den Krieg erklärt hat, keine Zeit für Abwarten, neue Illusionen oder die Suche nach Regierungsrettern bleibt. Sie wollen stattdessen ihre eigene Agenda durchsetzen – gegen die Vorhaben der Regierung und der bequemen Opposition.
Damit werden sie ihre eigene Agenda vorstellen und ihre eigene Plattform für Organisation, Forderungen und die Koordinierung von Aktionen schaffen – ausgehend von ihren eigenen Bedürfnissen und unter dem Motto: „Keine Opfer für ihre Profite und Kriege. Gebt Geld für Löhne, Gesundheit und Bildung!“.





