Die Fährschiffsbesatzungen aller Bereiche kehrten nach ihrer massiven, entschlossenen und kämpferischen Teilnahme an dem von ihren Gewerkschaften für den 15. Dezember ausgerufenen Streik nach drei Tagen als Sieger an ihren Arbeitsplatz zurück.
Die Seeleute stellten konkrete Forderungen, wie die Aufstockung der Schiffsbesatzungen, Sicherheitsmaßnahmen sowie Lohnerhöhungen.
Die Seeleute beschützten ihren Streik an den Laderampen, indem sie Streikversammlungen der Besatzungen durchführten. Sie erhielten die Solidarität vieler Gewerkschaften des privaten und öffentlichen Sektors und die maßgebliche Unterstützung des Regionalen Gewerkschaftsverbands von Piräus. So gelang es ihnen, die Unnachgiebigkeit der Unternehmer zu brechen und den Streik am 18. Dezember alserfolgreich beendet zu erklären.
In einer Erklärung der Gewerkschaften der Schiffsmechaniker heißt es: „Die Erfüllung des größten Teils unserer Forderungen trotz des Widerstands der Reeder, die vom ersten Tag an mit allen Mitteln versucht haben, unseren Streik zu brechen und zu stoppen, bestätigt, dass nichts geschenkt wird. Alles, was wir erreichen, erringen wir durch unseren Kampf, die Solidarität und den organisierten Kampf gegen die Interessen des Kapitals, der Reeder und aller bisherigen Regierungen, die sie unterstützen.“
